23
Mar
09

Es war einmal in Amerika…

highnoon

Was bedeutet es, wenn sich die vier BRIC-Staaten im Vorfeld des G20-Gipfels treffen (und sogar ihre erste gemeinsame Pressemitteilung publizieren)? Besonders, wenn sie dabei – wie es in einer Reuters-Meldung heisst –, “ihren Einfluss auf die globale Entscheidungsfindung stärken wollen”? Und wenn sie, darüber hinaus, “den Status des Dollars als einzige Leitwährung überdenken”? Und wenn dann auch noch – wieder laut Reuters – ein UN-Gremium ins gleiche Horn stösst und dafür plädiert, den Dollar durch einen Währungskorb zu ersetzen?

Manch einer würde sagen: Bad News für den Greenback (oder “Novus Ordo Seclorum”, wie es auf der Rückseite der 1-Dollar-Note heisst) und, in fine, für die USA. Droht also ein “Showdown”, ein Duell zwischen der US-Regierung und den Anlegern, wer schneller ist: die USA beim Geld in den Markt reinpumpen, oder die Anleger beim Geld abpumpen?

Ein Deleveraging von Aktien, Obligationen und anderen in US-Dollar denominierten Assets wäre jedenfalls ein klares Misstrauensvotum…


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