Archive for the 'Uncategorized' Category

21
Apr
09

casual & professional

bancorama

Morgenstund hat Gold im Mund: Um als Zürcher pünktlich zur Eröffnungspräsentation von BANCOrama in Lausanne zu sein, musste man sich zeitig auf den Weg machen – doch das Frühaufstehen hat sich gelohnt! Denn der Leiter des CSEM (Centre suisse d’électronique et de microtechnique), Thomas Hinderling hielt einen fesselnden Vortrag über die Möglichkeiten, Zunkunftslösungen mit bestehenden Technologien zu entwickeln. Keine leichte Aufgabe, einer solch gelungenen Vorstellung zu folgen, die von den eingeladenen Speakern aber bravourös gemeistert wurde.
In schwierigen Zeiten – für die Finanzindustrie im Allgemeinen und für BANCO im Besonderen – darf die insgesamt 4. Ausgabe von BANCOrama (und erste in Lausanne) als voller Erfolg verbucht werden. Zahlreiche Lösungswege aus der Krise wurden aufgezeigt, gekrönt von einem ebenso unterhaltsamen wie spannenden Roundtable-Gespräch zu verbrieften Immobilien. So konnte dem Motto “Casual & Professional” erneut alle Ehre gemacht werden. Hoffentlich wird es gelingen, diese spezielle und einzigartige Atmosphäre auch im September wieder herzustellen, wenn BANCOrama in Genf stattfindet – damit sich auch die Anreise aus Zürich wieder lohnt!

06
Apr
09

the secret about bailouts!

25
Mar
09

The Times They Are A-Changin’

An interesting comparison of the market cap of the world’s biggest banks (part of a nice interactive graphic of an article in the FT) show quite well, what a difference 5 years make…

marketcap_2004-2009

23
Mar
09

Es war einmal in Amerika…

highnoon

Was bedeutet es, wenn sich die vier BRIC-Staaten im Vorfeld des G20-Gipfels treffen (und sogar ihre erste gemeinsame Pressemitteilung publizieren)? Besonders, wenn sie dabei – wie es in einer Reuters-Meldung heisst –, “ihren Einfluss auf die globale Entscheidungsfindung stärken wollen”? Und wenn sie, darüber hinaus, “den Status des Dollars als einzige Leitwährung überdenken”? Und wenn dann auch noch – wieder laut Reuters – ein UN-Gremium ins gleiche Horn stösst und dafür plädiert, den Dollar durch einen Währungskorb zu ersetzen?

Manch einer würde sagen: Bad News für den Greenback (oder “Novus Ordo Seclorum”, wie es auf der Rückseite der 1-Dollar-Note heisst) und, in fine, für die USA. Droht also ein “Showdown”, ein Duell zwischen der US-Regierung und den Anlegern, wer schneller ist: die USA beim Geld in den Markt reinpumpen, oder die Anleger beim Geld abpumpen?

Ein Deleveraging von Aktien, Obligationen und anderen in US-Dollar denominierten Assets wäre jedenfalls ein klares Misstrauensvotum…

20
Mar
09

oh bonus mio

jumprevo1

Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Derzeit stehen die USA unter Boni-Schock. Schon wieder, denn schon Ende Januar, als die NY Times über 18 Milliarden an der Wall Street bezahlten Boni für 2008 berichtete, polterte Obama, es sei “shameful”, und die “folks on Wall Street, die um Hilfe bitten, müssten ein bisschen Zurückhaltung zeigen, und ein bisschen Disziplin, und ein bisschen Verantwortungsbewusstsein”…

All dies hinderte den Versicherungskonzern AIG nicht daran, trotz Staatshilfen in Höhe von über 170 MILLIARDEN Dollar Boni von rund 1.2 Mrd. USD für 2008 auszubezahlen. Dass die Banker ohne Finanzhilfe auf der Strasste stünden und nicht mal mehr ihren Fixlohn kriegen würden, scheint ihr Selbstverständnis nicht anzukratzen.

Die Begründung, die Boni seien notwendig, um ein Abwandern der besten Kräfte zu verhindern, ist angesichts des angerichteten Scherbenhaufens in Finanz und Wirtschaft geradezu lächerlich. Weiteres Argument: diese Boni könnten nicht verhindert werden, da sie auf bestehenden Verträgen basierten. Dem mag so sein. (Dabei hätte  die Finma durchaus ein Wörtchen mitreden können, doch sie gab der UBS ihren Segen – sogar für vertraglich NICHT zugesicherte Boni…).

Nun, hierzulande wurde ein bisschen reklamiert, ein bisschen demonstriert, viele Kommentare auf den Nachrichten-Websites gepostet – das war’s. In den USA wurde jedoch sofort eine Steuer von 90% auf diese Boni gefordert – und vom Kongress bereits abgesegnet! Von diesem Pragmatismus könnte man sich in der Schweiz durchaus ein Scheibchen abschneiden…

18
Mar
09

What are banks for?

moneypile1Q: What are banks for?
A: To make money.
Q: For the customers?
A: For the banks.
Q: Why doesn’t bank advertising mention this?
A: It would not be in good taste. But it is mentioned by implication in references to
reserves of $249,000,000,000 or thereabouts. That is the money they have made.
Q: Out of the customers?
A: I suppose so.
Q: They also mention Assets of $500,000,000,000 or thereabouts. Have they made that
too?
A: Not exactly. That is the money they use to make money.
Q: I see. And they keep it in a safe somewhere?
A: Not at all. They lend it to customers.
Q: Then they haven’t got it?
A: No.
Q: Then how is it Assets?
A: They maintain that it would be if they got it back.

Q: But they must have some money in a safe somewhere?
A: Yes, usually $500,000,000,000 or thereabouts. This is called Liabilities.
Q: But if they’ve got it, how can they be liable for it?
A: Because it isn’t theirs.
Q: Then why do they have it?
A: It has been lent to them by customers.
Q: You mean customers lend banks money?
A: In effect. They put money into their accounts, so it is really lent to the banks.
Q: And what do the banks do with it?
A: Lend it to other customers.
Q: But you said that money they lent to other people was Assets?
A: Yes.
Q: Then Assets and Liabilities must be the same thing?
A: You can’t really say that.
Q: But you’ve just said it! If I put $100 into my account the bank is liable to have to pay it
back, so it’s Liabilities. But they go and lend it to someone else, and he is liable to have to
pay it back, so it’s Assets. It’s the same $100 isn’t it?
A: Yes, but….
Q: Then it cancels out. It means, doesn’t it, that banks haven’t really any money at all?
A: Theoretically……
Q: Never mind theoretically! And if they haven’t any money, where do they get their
Reserves of $249,000,000,000 or thereabouts??
A: I told you. That is the money they have made.
Q: How?
A: Well, when they lend your $100 to someone they charge him interest.
Q: How much?
A: It depends on the Bank Rate. Say five and a-half percent. That’s their profit.
Q: Why isn’t it my profit? Isn’t it my money?
A: It’s the theory of banking practice that………
Q: When I lend them my $100 why don’t I charge them interest?
A: You do.
Q: You don’t say. How much?
A: It depends on the Bank Rate. Say a half percent.
Q: Grasping of me, rather?
A: But that’s only if you’re not going to draw the money out again.
Q: But of course I’m going to draw the money out again! If I hadn’t wanted to draw it out
again I could have buried it in the garden!
A: They wouldn’t like you to draw it out again.
Q: Why not? If I keep it there you say it’s a Liability. Wouldn’t they be glad if I reduced
their Liabilities by removing it?
A: No. Because if you remove it they can’t lend it to anyone else.
Q: But if I wanted to remove it they’d have to let me?
A: Certainly.
Q: But suppose they’ve already lent it to another customer?
A: Then they’ll let you have some other customers money.
Q: But suppose he wants his too….and they’ve already let me have it?
A: You’re being purposely obtuse.
Q: I think I’m being acute. What if everyone wanted their money all at once?
A: It’s the theory of banking practice that they never would.
Q: So what banks bank on, is not having to meet their commitments?

A: I wouldn’t say that.
Q: Naturally. Well, if there’s nothing else you think you can tell me….?
A: Quite so. Now you can go off and open a banking account!
Q: Just one last question.
A: Of course.
Q: Wouldn’t I do better to go off and open up a bank?

First published in the British humour magazine “Punch” on April 3, 1957

16
Mar
09

Danke, Amerika!

uncle_sam66

Dem amerikanischen Steuerzahler bleibt tatsächlich nichts erspart! Um wirklich jeden Cent einzutreiben, zwingt sein Land erst die UBS dazu, Kontodaten offenzulegen – und gleichzeitig werden die Steuergelder an die UBS verteilt!

Denn von den US-Rettungspaketen an den Versicherungriesen AIG (das “Riese” bezieht sich dabei auf seine Verluste: über 60 Milliarden Dollar allein im Q4 2008!) profitieren auch ausländische Banken, darunter eben die UBS und auch die Credit Suisse (siehe hier).

So sehr die USA für ihr ruppiges Vorgehen im Steuerstreit kritisiert wurden – für ihre “Grosszügigkeit” wäre auch mal ein Dankeschön fällig. Und wer weiss? Vielleicht lässt sich auf dieser Basis ja neu verhandeln: Die Schweizer Banken verzichten auf US-Staatshilfe – und die USA dafür auf weitere Namen…

16
Mar
09

Alles ist relativ!

janus_coin55

Anlässlich der Fund Awards, die Morningstar und Cash am vergangenen 12 März in Zürich durchführten, hielt Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey ein Referat mit dem Titel “Ökonomie und Glück”, um die anwesenden Finanzmarktakteure ein wenig aufzumuntern.

Darin erklärte er dem krisengebeutelten Publikum, dass allein schon zwei automatische Prozesse dazu beitragen, dass es ihnen wieder besser gehen wird. Einerseits gewöhne man sich mit der Zeit daran, weniger zu verdienen: Man sei zwar erst betrübt, doch schon bald fände man sich damit ab. Andererseits müsse man sich nur in der Branche umschauen, um festzustellen, dass es den anderen auch nicht viel besser gehe…

Dabei empfahl der Referent seinen  Zuhörern, sich doch vornehmlich mit Leuten zu vergleichen, denen es noch etwas schlechter geht, als einem selbst – schon sei man wieder in bisschen glücklicher! Die Anwesenden nahmen sich diesen Ratschlag zu Herzen, und die grössten Versager avancierten an diesem Abend zu den gefragtesten Gesprächspartnern…

12
Mar
09

Das reichste Land der Erde…

…muss seine Bürger mit Essensgutscheinen, sogenannten “food stamps” ernähren. Laut den neuesten Zahlen, von Reuters kürzlich veröffentlicht, erhielten zuletzt fast 32 Millionen Amerikaner solche “Bailouts für den leeren Bauch”!

Das sind über 10% der Bevölkerung und – natürlich – neuer Rekord. Doch weitere “Bestmarken” dürften folgen: Waren in der Steuerperiode 2008 noch 10 Milliarden für das Anti-Hunger-Programm vorgesehen, rechnet man für 2009 mit 51 Milliarden!

Doch manchmal ist selbst das “SNAP” (Supplemental Nutrition Assistance Program) nicht genug. Um die 52’000 Einwohner der Kleinstadt Eklhart, Indiana, zu ernähren, mussten 13 Trucks voll mit Lebensmittelpaketen geschickt werden.

Schade, dass mit dem billigen Geld damals keine Lebkuchenhäuser gebaut wurden. Sonst könnten die Amerikaner jetzt ihre vielen leerstehenden Häuser essen…

29
Jan
09

He who sings…

…scares away his woes. (Cervantes)




Follow

Get every new post delivered to your Inbox.